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Die Tourismuszahlen im Juni erreichten einen Höchststand

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Slowenien verzeichnete im Juni Rekordzahlen im Tourismus: Die Beherbergungsbetriebe meldeten erstmals über zwei Millionen Übernachtungen für diesen Monat. Besonders stark wuchsen die Alpenregionen, die eine willkommene Abkühlung von der Hitze boten.

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Der Rekordmonat Juni krönte ein starkes erstes Halbjahr für die Tourismusbranche. Zwischen Januar und Juni begrüßte Slowenien fast 3 Millionen Besucher, ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr, und verzeichnete fast 7,3 Millionen Übernachtungen, ein Anstieg von 6 %.

Ausländische Touristen verbrachten 71 % aller Halbjahresnächte, insgesamt fast 5,2 Millionen, ein Anstieg von 7 %. Die größte Gruppe bildeten Besucher aus Deutschland, gefolgt von Italienern und Österreichern. Ihre beliebtesten Reiseziele waren die Hauptstadt Ljubljana, die Küstenstadt Piran und der beliebte Ort Bled am See.

Allein im Juni verzeichneten die Tourismusziele des Landes fast 810.000 Besucherankünfte und über zwei Millionen Übernachtungen, was jeweils einem Anstieg von 2 % gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres entspricht.

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Ausländische Touristen verzeichneten über 652.000 Ankünfte, ein Plus von 2,1 % gegenüber dem Vorjahr, und mehr als 1,5 Millionen Übernachtungen, ein Anstieg von 1,5 %. Wie schon im ersten Halbjahr waren Ljubljana, Bled und Piran auch im Juni ihre beliebtesten Reiseziele.

Deutsche Gäste stellten mit 18 % aller gebuchten Übernachtungen und über 276.000 Übernachtungen weiterhin die größte Gruppe ausländischer Touristen dar, ihre Zahl sank jedoch im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 18 %. Auch die Übernachtungen österreichischer Gäste, der zweitgrößten Gruppe, gingen um 7 % zurück.

Auch andere europäische Märkte verzeichneten ein deutliches Wachstum. Die Übernachtungen britischer Touristen stiegen um 26 %, wobei vor allem Bled, Ljubljana und der Badeort Bohinj am See beliebt waren. Die Besucherzahlen aus Tschechien und Polen legten jeweils um ein Fünftel zu.

Unterdessen verzeichneten einheimische Touristen im Juni rund 158.000 Ankünfte und 454.000 Übernachtungen, was einem Anstieg von 1,1 % bzw. 1,6 % entspricht. Sie bevorzugten vor allem Kur- und Wellnessresorts, wobei Piran weiterhin ihr beliebtestes Reiseziel blieb.

Immer mehr Touristen mieden die heißen Küstenorte und bevorzugten kühlere Bergregionen. Bergorte verzeichneten 37 % aller Übernachtungen, was fast 731.000 Übernachtungen entspricht – ein Plus von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war das Wachstum in den alpinen Badeorten Kranjska Gora, Bohinj und Bled mit Zuwächsen von 12 %, 10 % bzw. 8 %.

Im Gegensatz dazu verzeichneten Küstenstädte einen Rückgang von 2 % und erreichten einen Marktanteil von 19 %. Kurorte erzielten mit einem Plus von 2 % einen Marktanteil von 15 % und Ljubljana einen Marktanteil von 14 %, was einem Wachstum von 1 % entspricht.

Redaktion Tourismus
Bild: slovenia outdoor
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