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Slowenien entsendet zwei Militäroffiziere nach Grönland

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Slowenien wird sich mehreren anderen europäischen Ländern anschließen und zwei Militäroffiziere nach Grönland entsenden, um an einer von Dänemark geführten Mission teilzunehmen. Dies geschieht inmitten der Kontroverse um den Plan von US-Präsident Donald Trump, die Insel zu übernehmen.

In einer Korrespondenzsitzung, die am 17. Januar endete, beschloss die Regierung, zwei Offiziere der slowenischen Streitkräfte (SAF) nach Grönland zu entsenden, um an der Planung und Durchführung der von Dänemark geleiteten internationalen Militärübung Arctic Resilience teilzunehmen, teilte das Verteidigungsministerium mit.

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„Slowenien setzt sich konsequent für die Achtung des Völkerrechts bei der Gestaltung der Beziehungen zwischen Staaten überall auf der Welt ein. Grönland gehört seiner einheimischen Bevölkerung, und nur Dänemark und Grönland können über seine Angelegenheiten entscheiden“, wurde Premierminister Robert Golob auf dem Regierungsprofil zitiert, während die Korrespondenzsitzung am 16. Januar noch im Gange war.

Das Verteidigungsministerium erklärte, der Termin für die von Dänemark geleitete Übung stehe noch nicht fest. Es fügte hinzu, Slowenien habe 1998 ein Memorandum über militärische Zusammenarbeit mit Dänemark unterzeichnet.

Laut dem Nachrichtenportal N1 könnten die beiden Offiziere in den kommenden Tagen nach Grönland reisen.

Laut dem Portal heißt es in der Begründung der Regierung, dass Grönland als Teil der Arktis im strategischen Konzept der NATO als strategisches Gebiet anerkannt wird, in dem Russland in der Lage ist, alliierte Verstärkungen und die freie Bewegung alliierter Streitkräfte zu behindern.

Damit wird die Insel Teil der kollektiven Verteidigung des Bündnisses, die verteidigt werden muss und von der der Gegner abgeschreckt werden muss, schreibt N1.

Laut dem Portal heißt es in der Begründung auch, dass die Regierung gesondert entscheiden werde, ob im Laufe der Übungsplanung ein größerer Einsatz der slowenischen Streitkräfte erforderlich sein sollte.

Mehrere europäische Länder, darunter Frankreich, Deutschland, Schweden, Norwegen, Finnland und die Niederlande, haben in den letzten Tagen beschlossen, eine begrenzte Anzahl von Truppen im Rahmen einer sogenannten Aufklärungsmission nach Grönland zu entsenden.

Die Stationierungen erfolgen im Anschluss an Kritik der USA, Dänemark habe die Verteidigung Grönlands vernachlässigt, und an Drohungen, das von Dänemark kontrollierte, selbstverwaltete Gebiet zu übernehmen.

US-Präsident Trump erklärte, die USA würden Grönland „so oder so“ einnehmen, andernfalls würde es an Russland oder China fallen. Er drohte zudem mit neuen Zöllen gegen Länder, die seine Ambitionen zur Annexion Grönlands nicht unterstützen.

Redaktion Politik
Foto: Berge & Meer
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