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Elektrofahrzeuge führen den Anstieg der Autoverkäufe in Slowenien an.

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Die slowenische Automobillandschaft befindet sich im rasanten Wandel. Neue Daten der Handelskammer zeigen, dass die Autoverkäufe im März um fast ein Viertel gestiegen sind, angetrieben von einer neu entdeckten Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs).

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Während das Marktwachstum insgesamt positiv ist, sind die Verkäufe von batteriebetriebenen Autos im Vergleich zum Vorjahr um 142 % in die Höhe geschnellt und machen in diesem Monat fast 18 % aller neu zugelassenen Fahrzeuge auf slowenischen Straßen aus. Dies folgt auf das erstmalige Überschreiten der 10-%-Marke bei den Verkäufen von Elektrofahrzeugen im vergangenen Jahr.

Die überraschendste Nachricht aus den März-Daten ist das plötzliche Comeback von Tesla. Nach einem schwachen Jahresstart, bei dem die Marke im Januar und Februar kaum einen Marktanteil von 1 % erreichte, eroberte der amerikanische Autohersteller die Spitze zurück.

Das Tesla Model 3 war nicht nur das beliebteste Elektroauto, sondern auch das meistverkaufte Fahrzeug überhaupt. Mit 352 ausgelieferten Einheiten übertraf es langjährige lokale Favoriten wie den Nissan Qashqai und den Škoda Octavia.

Dieser Aufschwung katapultierte Tesla auf den vierten Platz der beliebtesten Marken in Slowenien und ließ die traditionellen Giganten wie Volkswagen, Škoda und Renault dicht auf den Fersen.

Nach ihrem fulminanten Start im letzten Jahr können chinesische Marken auch weiterhin Marktanteile der europäischen Marktführer erobern, auch wenn ihre Marktanteile nach wie vor bescheiden sind.

Die Elektrifizierung beschränkt sich nicht auf reine Elektrofahrzeuge. Die Daten zeigen eine umfassende „Ökologisierung“ des slowenischen Fahrzeugbestands: Der Anteil der Plug-in-Hybride stieg um fast 82 % und der der Standardhybride um 26 %.

Die veränderten Gewohnheiten könnten eine Reaktion auf den Anstieg der Benzinpreise aufgrund der Kriege im Nahen Osten sein. Ob es sich dabei um einen längerfristigen Trend handelt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Redaktion Wirtschaft
Bild: zVg.
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