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Kälteeinbruch bringt Schnee und Hagel in Teile Sloweniens

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Nach einer langen Periode extrem trockenen und sonnigen Wetters hat eine Kaltfront in Teilen Sloweniens starke Winde, Regen, Hagel und in tieferen Lagen auch Schnee gebracht. Die Temperaturen sind ebenfalls drastisch gesunken.

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Der Sturm, der am 12. Mai über das Land hinwegfegte, verursachte vereinzelt Sturzfluten. Er ging mit starken Winden einher, die Bäume entwurzelten.

In Erwartung des Wettersystems hatte die Umweltbehörde eine landesweite Glutwarnung wegen starker Winde herausgegeben, die inzwischen aufgehoben wurde.
Nachdem der Sturm nach Ostslowenien weitergezogen war, hat sich der Himmel andernorts aufgeklart. Die Nacht soll ruhig verlaufen.
Die Kaltfront ließ die Temperaturen deutlich sinken. Nachdem sie in den letzten Tagen um die 20 Grad Celsius und darüber gelegen hatten, fielen sie heute Mittag auf knapp über den Gefrierpunkt.
Sie sind seither wieder angestiegen, aber mit Ausnahme der Küste wird nicht erwartet, dass sie 10 Grad überschreiten werden.
Der Sturm hat die Winterkleidungspflicht auf einigen höher gelegenen Straßen wieder in Kraft gesetzt. Außerdem ist die Straße zwischen Bled und Bohinj, zwei beliebten Alpenorten, wegen eines Erdrutsches gesperrt; Autofahrer können jedoch eine Umleitung nutzen.
Das Ereignis stellt auch eine Gefahr für einige Nutzpflanzen und Jungtiere dar. „Wir haben zahlreiche Anrufe erhalten, weil Jungtiere aus Nestern, Höhlen, Bäumen und Bauten gefallen sind“, teilte ein Wildtierrefugium in Muta auf seiner Facebook-Seite mit.

„Vor allem sollten Sie auf Jungtiere wie Singvögel, Greifvögel, Eichhörnchen, Igel und andere geschützte Wildtiere achten“, so das Schutzgebiet, das auch Hinweise für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellt, wie man den Tieren helfen kann.

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Der Kälteeinbruch passt zu den Wetterlegenden, da die drei Eisheiligen – der heilige Pancras, der heilige Servatius und der heilige Bonifatius – zwischen dem 12. und 14. Mai ihre Gedenktage feiern, gefolgt von der weinenden Sophia am 15. Mai. Wenn alle vier Heiligen ihre Pflicht erfüllen, dürfte ein schöner Sommer folgen. Es wird jedoch davon abgeraten, empfindliche einjährige Pflanzen wie Tomaten vor deren Ankunft anzupflanzen.

Redaktion Natur und Umwelt
Bild: STA
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