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Wegmarkierungen, die stillen Helden des Wanderns

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Wandern und Bergsteigen zählen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Slowenien und sind gleichzeitig der Grund für viele Touristen, das Land zu besuchen. Die Markierungen, die Wanderer sicher auf ihren Wegen leiten, sind jedoch keine Selbstverständlichkeit; sie sind das Ergebnis engagierter Arbeit von Freiwilligen.

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Knapp tausend ehrenamtliche Wegmarkierungskräfte kümmern sich um das slowenische Netz von rund 10.000 Kilometern Wanderwegen und 2.000 Kilometern Mountainbike-Strecken.

Im Jahr 2025 leisteten die Freiwilligen laut dem Alpenverein (PZS) über 41.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Die erfahrensten unter ihnen waren an 14 größeren Projekten beteiligt, in diesem Jahr waren es bisher sechs.

Zu den Projekten gehören neue Treppen und Stahlgeländer auf einem Wanderweg, der den Berg Suhadolnik mit dem Bergsattel Kokrško Sedlo verbindet, sowie die Instandhaltung der Felshaken auf einem Wanderweg, der zum Berg Svinjak führt.

Sofern das Wetter es zulässt und genügend Freiwillige zur Verfügung stehen, werden in diesem Jahr noch weitere Projekte folgen.

Genau wie Wanderer suchen auch Wegmarkierer günstige Wetterbedingungen.

Die ehrenamtlichen Helfer des Vereins sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Wegeinstandhaltung. Wanderer ärgern sich mitunter darüber, dass die Wegweiser ihre Arbeit im Sommer, also zur Hochsaison, verrichten, und äußern ihren Unmut in den sozialen Medien. Der PZS weist jedoch darauf hin, dass auch die Wegweiser ruhige Wetterbedingungen bevorzugen.

„Expeditionen in den Bergen dauern in der Regel mehrere Tage, daher müssen wir Unterkünfte in Berghütten buchen, die nur von Ende Juni bis Ende September geöffnet sind. Die Rückkehr ins Tal wäre Zeitverschwendung“, sagte Boštjan Gortnar, Spezialist für die Instandhaltungsmannschaft des PZS.

„Der andere Faktor ist das Wetter. Wir sind den ganzen Tag unterwegs, daher brauchen wir möglichst stabiles Wetter.“ Außerhalb der Hauptsaison stellen Stürme und Schnee in großen Höhen ein Risiko dar, das man nicht eingehen sollte.

Gortnar erklärte letztes Jahr in einem Podcast, dass die Freiwilligen während ihrer Schulung zunächst lernen, Markierungen auf verschiedenen Oberflächen wie Pappe, unterschiedlichen Holzarten und Stein anzufertigen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Das beste Werkzeug zum Markieren von Wegen sei nach wie vor ein Pinsel, fügte er hinzu.

Das Wegfallen von Serpentinen verursacht Umweltschäden

Neben der Wegmarkierung ist die Förderung von Nachhaltigkeit und Klimaresilienz ein weiteres wichtiges Anliegen des PZS, da der Klimawandel und extreme Wetterereignisse auch Wanderwege beeinträchtigen.

Der Wegmarkierungsexperte Jurij Videc sagt, dass Wanderer einen wesentlichen Beitrag zu diesen Bemühungen leisten können, indem sie sich an die markierten Wege halten und keine Abkürzungen schaffen, da das Abkürzen von Serpentinen die Bodenerosion beschleunigt.

Der PZS bittet Wanderer, die Wegmarkierer zu unterstützen, indem sie beschädigte, blockierte oder unpassierbare Wege melden. Dies ist über die App maPZS möglich.

Der Verein veranstaltet außerdem eine Wahl zum Wanderweg des Jahres, deren Gewinner Mittel für die Instandsetzung erhält. Im vergangenen Jahr ging der Titel, der in Zusammenarbeit mit dem Versicherer Zavarovalnica Triglav verliehen wird, an eine anspruchsvolle Route, die das bezaubernde Logartal, den Gletscherkessel Okrešelj und den Bergsattel Kamniško Sedlo verbindet.

Redaktion Natur und Umwelt
Bild: STA
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