Die erste Hitzewelle des Jahres, die auch zahlreiche Juni-Hitzerekorde mit sich brachte, klingt nach zwei Wochen langsam ab. Dennoch bleibt es heute und morgen im Flachland weiterhin sehr heiß. Aus diesem Grund hat Arso die höchste (rote) Wetterwarnung für Südwest-, Mittel- und Südostslowenien herausgegeben. Örtliche Gewitter mit Starkregen können sich am Abend entwickeln, insbesondere in Primorska und Mittelslowenien. Auch Hagel ist örtlich nicht auszuschließen, so die Vorhersage der Meteorologen auf der Webseite Neurje.si.

Die Hitze in den tiefer gelegenen Gebieten bleibt bis Mittwoch hoch. Besonders stark wird sie sich laut der slowenischen Umweltbehörde (Arso) in Primorska, im Südosten Sloweniens und in größeren Städten bemerkbar machen. Für den Südwesten, die Mitte und den Südosten Sloweniens gilt heute und morgen die höchste (rote) Wetterwarnung.
Der Nordosten und Nordwesten sind derweil orange eingefärbt, und für die westliche Hälfte des Landes gilt eine Sturmwarnung.
Vor allem in Primorska und Zentralslowenien können sich gegen Abend erneut lokale Hitzegewitter mit Starkregen entwickeln, wobei örtlich sogar kleiner Hagel nicht ausgeschlossen ist. Am Nachmittag und Abend wird es in diesem Gebiet etwas feuchter sein, was die Konvektion begünstigt, schreibt das Portal Neurje.si .
Aufgrund der extremen Hitze in der Atmosphäre kam es bereits gestern zu mehreren Hitzestürmen, die auch heute Nachmittag stellenweise zu erwarten sind, prognostiziert Arso.
Unterdessen nähert sich allmählich eine Kaltfront unserer Region. Sie befindet sich derzeit noch nördlich der Alpen, wird aber morgen Abend Slowenien erreichen.
Morgen liegen die Tagestemperaturen ebenfalls zwischen 32 und 37 Grad Celsius. Die ersten Vorfrontgewitter bilden sich am frühen Nachmittag in den Bergregionen. Die Gewitteraktivität nimmt im Laufe des Abends zu und hält stellenweise (insbesondere in Primorska) bis Donnerstagabend an.
„Das hochgelegene Kaltlufttal teilt sich morgen Nachmittag über den Alpen in zwei Teile. Der erste Teil zieht nach Süden (über Norditalien), während der zweite etwas nördlich von uns bleibt. Daher sind die Höhenwinde über uns relativ schwach, und die Abkühlung in der Höhe ist kaum spürbar. Gegen Abend verstärkt sich der Nordostwind in den unteren Atmosphärenschichten. Aufgrund der durch den Zustrom etwas kälterer Luft aus Nordosten verursachten Hebung werden sich voraussichtlich vor allem entlang der Frontfläche Gewitter bilden“, so die Meteorologen von Arso.
Sie fügen hinzu, dass die Bedingungen für die Entstehung lokaler Gewitter voraussichtlich nicht so extrem sein werden, wie sie es wären, wenn sich das Hochtal nicht direkt oberhalb unseres Gebiets in zwei Teile geteilt hätte. „Natürlich kann sich zu Beginn des Prozesses, insbesondere am Nachmittag und frühen Abend, auch ein stärkeres Gewitter bilden, aber dann stabilisiert sich die Atmosphäre (vor allem im Landesinneren) allmählich, und die heftigen Regenfälle gehen in gleichmäßigeren Regen über.“
Die Sturmwarnstufe für Mittwoch bleibt für das gesamte Land gelb, jedoch können Änderungen aufgrund neuer Modellberechnungen nicht ausgeschlossen werden.
Eine Kaltfront bringt einen Luftmassenwechsel mit sich, sodass die Temperaturen von Donnerstag bis Sonntag recht angenehm sein werden. Morgens liegen sie meist um die 15 Grad Celsius, nachmittags zwischen 25 und 30 Grad Celsius.
Redaktion Natur und Umwelt Bild: zVg.





