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Einer der landschaftlich schönsten Wanderwege Europas aus dem Ersten Weltkrieg eröffnet neue Erkundungsmöglichkeiten

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Einer der bemerkenswertesten grenzüberschreitenden Kulturwanderwege Europas startet mit wichtigen Neuerungen in die neue Saison. Der Friedensweg – der der ehemaligen Isonzofront von den Alpen bis zur Adria folgt – hat seinen Informationspunkt Kolovrat wiedereröffnet und eine neue mobile App veröffentlicht, die die Erkundung der Route einfacher und spannender gestalten soll.

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Hoch über dem smaragdgrünen Soča-Tal gelegen , zählt das Freilichtmuseum Kolovrat zu den eindrucksvollsten historischen Stätten entlang des Wanderwegs. Es bietet Panoramablicke und die Möglichkeit, die erhaltenen Schützengräben und Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg zu besichtigen. Die Informationsstelle wurde am 1. Mai wiedereröffnet und bietet Besuchern nun wieder Einblicke in die Geschichte der Region, Wandertipps, Karten und lokale Souvenirs.

Eine wichtige Neuerung in dieser Saison ist die mobile App „Walk of Peace“ , die 30 Abschnitte des Wanderwegs zwischen Slowenien und Italien zusammenfasst . Die App bietet Routenbeschreibungen, Empfehlungen, Navigationshilfen und über 170 Orte des kulturellen Erbes, die mit dem Ersten Weltkrieg in Verbindung stehen. Nutzer können außerdem Navigationsdateien im GPX-, KML- und FIT-Format herunterladen, was die Tourenplanung für Wanderer und Radfahrer in der Region deutlich vereinfacht.

Die App ist derzeit auf Slowenisch und Italienisch verfügbar und wird in Kürze auch auf Englisch erscheinen , wodurch die internationale Zugänglichkeit des Wanderwegs weiter gestärkt wird.

Der Friedensweg, der sich von Log pod Mangartom bis Triest erstreckt , hat sich zu einem der markantesten touristischen Angebote der Region entwickelt. Er verbindet eindrucksvolle historische Erzählungen mit Naturerlebnissen und spektakulären Landschaften. Der Weg führt über die slowenisch-italienische Grenze hinweg an Museen, ehemaligen Schlachtfeldern, Naturattraktionen und lokalen Gemeinden vorbei und ermöglicht Besuchern durch aktives Reisen ein tieferes Verständnis der europäischen Geschichte.

Redaktion Tourimus/Stiftung „Friedensmarsch in der Soča-Region“
Bild: Stiftung „Friedensmarsch in der Soča-Region“

 

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