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Neue Regelung soll helfen, den Verkehr zu reduzieren

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Das Obersava-Tal, eines der beliebtesten Reiseziele Sloweniens, hat nach Möglichkeiten gesucht, den

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immer dichter werdenden Verkehr einzudämmen. Einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten sind im Sommer mit regelrechten Staus konfrontiert, insbesondere der Vršič-Gebirgspass und das Vrata-Tal, wo neue Verkehrsregelungen eingeführt werden.

Tore sollen den Verkehr nach Vrata reduzieren

Der Verkehr nach Vrata, dem malerischen Tal, das vom Dorf Mojstrana direkt zum Fuß der Nordwand des Berges Triglav, Sloweniens höchstem Gipfel, führt, wird durch eine Verkehrskontrollschranke eingeschränkt.

In den letzten Jahren kam der Verkehr auf der schmalen Straße, die erst vor Kurzem asphaltiert wurde, zeitweise völlig zum Erliegen und war den Bussen, Autos, Motorrädern, Fahrrädern und Wanderern, die sie benutzten, nicht mehr gewachsen.

In der Hoffnung, die Situation zu entschärfen, wurde ein regelmäßiger Personenbusverkehr eingeführt, der jedoch nur begrenzte Wirkung zeigte, da das Reiseziel immer beliebter wurde. Zuletzt wurden Motorräder wegen Lärm aus dem Tal verbannt.

Nun hoffen die Verantwortlichen, den Verkehr stärker einzudämmen. Geplant ist, dass die Verkehrsleitschranke am Taleingang geschlossen wird, sobald der Parkplatz am Ende der Straße voll ist.

Das Tor wird dieses Jahr installiert, während die Regelung voraussichtlich nächstes Jahr vollständig umgesetzt wird.

Tore nach Vršič im nächsten Sommer

Auch für Vršič, der als einer der malerischsten Gebirgspässe Europas gilt, sind Verkehrskontrolltore geplant. Hier wird die neue Regelung voraussichtlich im nächsten Sommer in Kraft treten.

Im Sommer ist der Pass mit Autos übersät, von denen viele außerhalb der ausgewiesenen Parkplätze geparkt sind, was zu ernsthaften Sicherheitsproblemen auf der Straße führt, auf der Autos, Wohnmobile, Motorräder, Busse und Radfahrer unterwegs sind.

Um die Lage einigermaßen unter Kontrolle zu bringen, planen die Verantwortlichen nun die Errichtung von Verkehrskontrollstellen auf beiden Seiten des Passes: in Kranjska Gora im Norden und in der Trenta auf der Südseite des Passes.

Da die Straße eine lebenswichtige Lebensader durch die Julischen Alpen ist, bleibt sie für den Transitverkehr weiterhin kostenfrei, während Fahrzeuge, deren Durchfahrt die festgelegte Zeitbegrenzung überschreitet, an der Ausfahrt eine Parkgebühr zahlen müssen.

Die Regelung wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Verbesserungen am Parkplatz am Pass gekoppelt.

Die Lösungen wurden letzte Woche bei einer Konsultation in Kranjska Gora vorgestellt, wobei lokale und staatliche Vertreter ihre Überzeugung zum Ausdruck brachten, dass Schritte in die richtige Richtung unternommen werden.

„Schritt für Schritt werden wir sicherlich ein System und eine Situation finden, die zufriedenstellend ist“, sagte Uroš Brežan, Minister für natürliche Ressourcen und Raumplanung, der zusammen mit Infrastrukturministerin Alenka Bratušek an dem Treffen teilnahm.

Die Bürgermeisterin von Kranjska Gora, Henrika Zupan, sagte, dass 2006 erste Pläne zur Verkehrsbeschränkung gemacht wurden und nun endlich bedeutendere Schritte unternommen werden.

Neue Lösungen später möglich

Sie wies darauf hin, dass der Vršič-Gebirgspass die schwierigere der beiden Herausforderungen sei, da die Straße den Transit zwischen den Regionen Primorska und Gorenjska ermöglichen müsse. Ein Tunnel ist immer noch eine Option, aber die geplanten Kontrolltore sind definitiv eine schnellere Lösung.

Aleš Zdešar vom Nationalpark Triglav, zu dem sowohl Vrata als auch Vršič gehören, sagte über den Gebirgspass, dass noch nicht völlig klar sei, wie das System funktionieren werde. „Es muss durchdacht werden und möglicherweise später noch angepasst werden.“

Er ist jedoch zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit aller wichtigen Akteure und die Zeit zu einer optimalen Lösung führen werden. Zdešar wies auch darauf hin, dass ähnliche Lösungen in Österreich und in den Dolomiten eingesetzt würden.

Redaktion Tourismus
Bild: TZ-Kranjska Gora
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