Laut Zahlen der slowenischen Handelskammer (TZS) stiegen die Neuwagenverkäufe in Slowenien im Jahr 2025 um 8,5 Prozent – die höchste Wachstumsrate seit mehr als einem Jahrzehnt. Der Absatz von Elektrofahrzeugen hat sich mehr als verdoppelt und überstieg erstmals zehn Prozent des Marktes. Zudem begannen chinesische Autohersteller, ernsthafte Marktanteile zu gewinnen.

Von den 57.557 verkauften Neufahrzeugen entfielen 11 % auf reine Elektrofahrzeuge, deren Zahl um 103 % auf 6.387 stieg.
Die beliebtesten rein elektrischen Fahrzeugmodelle waren der Tesla Y und 3, gefolgt vom Volkswagen ID.7 und ID.4.
Der Absatz aller Arten von Elektrofahrzeugen, einer Kategorie, die reine Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride und Hybridfahrzeuge umfasst, stieg um 64 %. Sie machen nun mehr als ein Viertel aller verkauften Neufahrzeuge aus.
Volkswagen blieb die führende Automarke des Landes und erreichte einen Marktanteil von 15 %, etwas mehr als im Vorjahr.
Es folgen Škoda, die ebenfalls etwas zulegten und nun 10,8 % erreichen, und Renault mit 10,2 %. Hyundai und Toyota komplettieren die Top Fünf.
Ford verzeichnete mit 58 % den größten Zuwachs an verkauften Einheiten unter den westlichen Herstellern und belegte damit den sechsten Platz.
Die Zahlen zeigen, dass chinesische Hersteller zu einer ernsthaften Bedrohung für etablierte Marktteilnehmer werden.
Dongfeng belegt Platz 15, seine Verkaufszahlen explodierten von lediglich 20 Einheiten im Jahr 2024 auf mehr als tausend im letzten Jahr, während Leapomotor auf Platz 28 von null auf 308 verkaufte Einheiten stieg und sich damit ein halbes Prozent des Marktes sicherte.
MG und Geely, die schon länger auf dem Markt sind, verzeichneten einen moderateren Anstieg ihrer Verkaufszahlen.
Trotz des rasanten Wachstums liegt der Gesamtmarkt noch weit unter seinem Höchststand.
Die höchste jemals in einem Jahr verkaufte Anzahl an Autos lag bei fast 74.000 im Jahr 2018, allerdings war dies eine Zeit, in der viele Autos zunächst in Slowenien zugelassen und dann im Ausland verkauft wurden.
Redaktion Wirtschaft Bild: BW 24





