Slowenien hat mit seiner ersten sogenannten Panda-Anleihe

(rund 500 Millionen Euro) aufgenommen und damit sein Debüt auf dem chinesischen Inlandsanleihenmarkt gefeiert.
Die Anleihe, die an Investoren auf dem chinesischen Interbankenmarkt verkauft wurde, stieß auf starke Nachfrage, sodass das Finanzministerium den endgültigen Zinssatz auf 1,89 % festlegen konnte, was eher am unteren Ende der ursprünglichen Preisspanne von 1,70 % bis 2,20 % liegt.
Chinesische Banken stellten die überwiegende Mehrheit der Käufer dar, wobei Investoren aus China etwa 93 % des Orderbuchs ausmachten und Investoren aus Hongkong etwa 6 %, teilte das Finanzministerium am 30. März mit.
Das Ministerium erklärte, es handele sich um die erste weltweit in diesem Jahr emittierte Staatsanleihe in Panda-Form und um die größte erstmalige Emission eines Staatsanleihenmarktes in der Geschichte dieses Marktes.
Offizielle Vertreter erklärten, die Transaktion sei Teil einer Strategie zur Diversifizierung der slowenischen Kreditquellen durch die Erschließung asiatischer Kapitalmärkte, wodurch die Abhängigkeit von traditionellen europäischen Investoren verringert werde.
„Mit dieser Emission etabliert sich Slowenien als fortschrittlicher Vorreiter auf den asiatischen Kapitalmärkten und demonstriert einen proaktiven Ansatz zur Diversifizierung seiner globalen Finanzierungsquellen“, so das Ministerium.
Das Problem folgt auf einen Besuch von Finanzminister Klemen Boštjančič in China im vergangenen Jahr, der darauf abzielte, die Investorenbasis für slowenische Staatsanleihen zu erweitern.
Trotz des Einstiegs in den chinesischen Markt erklärte die Regierung, dass auf europäischen Märkten verkaufte, auf Euro lautende Anleihen weiterhin die wichtigste Kreditquelle des Landes bleiben werden.
Redaktion Wirtschaft Bild: zVg.





