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Die kommenden Tage werden von Südwestwind und höheren Temperaturen geprägt

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Nach einer langen Periode mit kalten Nordwinden werden die Tage merklich wärmer. Mitten in der Woche, wenn die wärmste Luft zu uns strömt, werden die Temperaturen in vielen Teilen Ostsloweniens über 20 Grad Celsius steigen, und selbst nachts bleiben sie in den meisten Teilen Sloweniens über 10 Grad Celsius. Da der Gefrierpunkt über unseren höchsten Gipfeln steil ansteigt, wird der Schnee auch im Hochland meistens zunehmen. Aber es wird nur ein vorübergehendes Tauwetter sein. Zum Ende der Woche kommt wieder deutlich kältere Luft zu uns.

Das Wetter in unserem Land war in den letzten drei Wochen von zwei völlig unterschiedlichen Temperaturperioden geprägt. So werden wir nach einem sehr warmen Ende September und Anfang Oktober seit einiger Zeit von niedrigeren Temperaturen begleitet. In den ruhigen Orten Notranjska, Kočevska, Gorenjska, Koroška und Zentralslowenien ist das Quecksilber bis heute unter Null gefallen.

Solche schnellen Wetterumschwünge für diese Jahreszeit sind sonst keine Seltenheit. Im Herbst beginnen die Polarregionen schneller abzukühlen, was dazu führt, dass sich über dem Nordpol immer mehr kalte Luft befindet und somit die Grenze zwischen warmen und kalten Luftmassen nach Süden wandert und unsere Orte erreichen kann. Wenn wir uns erinnern, hatten wir vor drei Jahren am 25. September ähnlich niedrige Temperaturen, und das früheste Auftreten von Salz wurde 1971 registriert, als das Quecksilber am 17. September unter Null fiel.

Das Wettermuster über Europa wird sich in den kommenden Tagen ändern, dank eines tiefen Zyklons, der sich über die britischen Inseln nach Nordosten bewegt. Aufgrund des großen Luftdruckunterschieds wird es in West- und Nordeuropa vielerorts sehr windig, starke Winde werden stellenweise von starken Regenfällen begleitet.

In unserem Land werden erst am Donnerstag mehr als ein paar Regentropfen fallen, aber durch die Drehung des Zyklons gegen den Uhrzeigersinn weht ein stärkerer Südwestwind, der uns nach einer langen relativ kalten Periode wärmere Luft bringen wird Wetter.

Die Temperaturen werden von Tag zu Tag etwas höher, der Schnee in den Bergen wird schmelzen

Heute wird wärmere Luft über unsere Plätze strömen. Am stärksten ist die Erwärmung in höheren Lagen, wo der Gefrierpunkt bis zum Abend auf rund 3400 Meter über dem Meeresspiegel ansteigen wird, also weit über unseren höchsten Gipfeln.

Im Tiefland wird es heute keine größeren Wetterumschwünge geben. In den meisten Teilen Sloweniens starteten wir ähnlich wie an den Vortagen auch am Montag mit Nebel oder niedrigen Wolken. Die Obergrenze der Nebeldecke liegt auf einer Höhe von etwa 700 Metern, je höher der Morgen klar ist. Morgens ist es vielerorts bewölkt oder neblig, nachmittags ist es überall sonnig. Die höchsten Tagestemperaturen liegen zwischen 14 und 17, in Primorska um die 20 Grad Celsius.

Am Dienstag werden nach einem frischen und vielerorts nebligen Morgen die Wolken aus Westen zunehmen, es bleibt aber weitgehend trocken. Bei Westwind wird noch wärmere Luft in höhere Lagen strömen, während es im Tiefland gegenüber heute keine größeren Temperaturänderungen geben wird.

Am Mittwoch wird der Wind stärker. In der hügeligen Welt Westsloweniens wird es viele Wolken geben, und an vielen Stellen wird es auch Tau geben. Ganz anders sieht es im Osten aus, wo es sonnig und sehr warm mit Höchsttemperaturen über 20 Grad Celsius ist. Selbst auf Kredarica steigt das Quecksilber auf etwa 10 Grad Celsius an, was bedeutet, dass der Schnee auch im Hochgebirge meistens aufnimmt.

Redaktion Natur und Umwelt
Bild: Jani Vimpolšek/Arso
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