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Glamping-Resort am See setzt nach Falkensteiners Ausstieg auf Authentizität

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Ein exklusiver Campingplatz am Blaguš-See im Nordosten Sloweniens ist nach zweijähriger Eigentümerschaft durch den österreichischen Tourismuskonzern Falkensteiner, der sich aus strategischen Gründen zurückzog, wieder an seinen ursprünglichen Besitzer zurückgegangen. Das Forest Glamping Resort will sich nun auf Authentizität konzentrieren.

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Falkensteiner betreibt rund 30 Hotels und Campingplätze in Österreich, Italien, Kroatien, Tschechien, Serbien und der Slowakei. Der Campingplatz in der Region Prlekija war die erste Investition des Unternehmens in Slowenien .

Obwohl die österreichische Gruppe mit der Leistung des Resorts zufrieden war, beschloss sie, die Investition zu beenden. „Das Konzept des Blaguš-Sees war für ihre langfristige Strategie einfach zu klein“, erklärte Mario Herzog, Miteigentümer von Blaguš Turizem, dem nunmehrigen Betreiber des Resorts, gegenüber der slowenischen Presseagentur.

Das Touristendorf am Blaguš-See, einem durch die Aufstauung eines örtlichen Baches entstandenen Stausee, wurde vor sechs Jahren während der Covid-19-Pandemie ins Leben gerufen, als Herzog und ein anderer ortsansässiger Geschäftsmann 16 Häuser aus Holz und Glas bauten.

Es bietet nun 47 Stellplätze für Wohnmobile und Zelte sowie 20 mobile Einheiten verschiedener Art, darunter Glamping-Hütten und autarke Wohneinheiten.

Falkensteiner hat das Hotel außerdem mit neuen Toilettenanlagen, einer Sauna, einem Restaurant mit Seeblick, einem Tischtennisbereich und einem Beachvolleyballfeld ausgestattet.

Die Gäste kommen immer wieder zurück

„Wir haben alle Buchungen, Gäste und die Infrastruktur übernommen“, sagte Herzog und fügte hinzu, dass die meisten Gäste aus dem Ausland kämen, hauptsächlich aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

Das Resort öffnete Mitte Mai seine Pforten für die Saison und verzeichnet Besucherzahlen, die mit denen unter der Leitung von Falkensteiner vergleichbar sind.

Herzog sagte, dass das Reiseziel erheblich von der Partnerschaft mit Falkensteiner profitiere, da die Region Prlekija ihr Profil als Touristenziel noch aufbaue.

Er ist jedoch der Ansicht, dass die größte Stärke der Region und des Resorts in ihrer Authentizität liegt, die auch bei zukünftigen Modernisierungen und Erweiterungen im Mittelpunkt stehen wird.

„Wir haben nicht andere kopiert, sondern unsere eigene Geschichte entwickelt, die die Gäste schätzen und wegen der sie immer wiederkommen“, sagte er.

Das Unternehmen ist zwar weiterhin offen für Partnerschaften, konkrete Pläne gibt es derzeit aber noch nicht. „Wir betreiben den Campingplatz selbst, und das funktioniert gut“, sagte Herzog.

Redaktion Tourismus
Bild: zVg.
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