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Die Veranstaltungsbranche fordert 50 Millionen Euro Hilfe, um den Zusammenbruch zu verhindern

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Die slowenische Kongress- und Veranstaltungsbranche hat die Regierung aufgefordert, Soforthilfe in Höhe von 50

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Millionen Euro bereitzustellen. Der Hälfte der Unternehmen der Branche droht im kommenden Jahr der Zusammenbruch, teilte die Industrie- und Handelskammer (GZS) mit.

Weite Teile der Industrie sind seit mehr als einem Jahr stillgelegt. „Wir haben im Sommer ein bisschen gearbeitet, aber dann wurden wir am 5. November per Dekret wieder geschlossen“, sagt Dejan Žura vom DB Team, einem auf Licht- und Tonproduktion spezialisierten Unternehmen.

Konzerte und andere Veranstaltungen ohne Bestuhlung sind derzeit verboten, während es für Veranstaltungen, die noch organisiert werden dürfen, strenge Beschränkungen bestehen. „Die Situation wird immer schlimmer“, sagte er.

Der Sektor verzeichnete 2021 einen Umsatzrückgang von 61 % im Vergleich zum Vorjahr, und für dieses Jahr werden ähnliche Ergebnisse erwartet. “Wir brauchen dringend Hilfe. Wenn die Regierung unseren Forderungen nicht nachkommt, werden im nächsten Jahr mindestens die Hälfte unserer Unternehmen pleite gehen”, sagte er.

Veranstalter haben hohe Fixkosten. Zudem kämpfen sie mit dem Abgang von Mitarbeitern mit speziellem Know-how. Žura prognostiziert, dass die Gesamtzahl der Mitarbeiter in der Branche in diesem Jahr im Vergleich zum Niveau vor dem Coronavirus um 30 % gesunken sein wird.

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In diesem Jahr gab es drei große Messen – die Fachmesse in Celje, die Landwirtschaftsmesse in Gornja Radgona und die Natur- und Gesundheitsmesse in Ljubljana – aber die Aussteller- und Besucherzahlen waren um etwa 60 % bzw. 40 % niedriger, sagte Robert Otorepec, der Direktor des Messeveranstalters Celjski Sejem in Celje.

Nach Schätzungen der Konzertveranstalter wurden im vergangenen Jahr über 1.250 Musikveranstaltungen abgesagt, was zu einem Umsatzausfall von rund 110 Millionen Euro führte. Noch schlimmer wird die Situation in diesem Jahr laut Konzertveranstalter Mitja Prezelj.

Die Branche schätzt, dass sie 50 Mio die abgesagt werden.

GZS-Direktor Aleš Cantarutti erwartet von der Regierung, dass sie “sich ernsthaft darüber nachdenkt” und das jüngste Anti-Corona-Konjunkturgesetz, das sich bereits im parlamentarischen Verfahren befindet, mit diesen Maßnahmen ergänzt. “Ich verstehe, dass die Mittel begrenzt sind … Aber es muss etwas passieren.”

Redaktion Wirtschaft
Bild: EventEmotion
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